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Live-Hörspiel-Lesung: Blaues Auge des Betrachters

Wenn man alles über die Bedeutung der Worte wissen möchte, dann sollte man sich der sprachlichen Raffinesse solange aussetzen, bis man feststellt, dass man kein Wort mehr versteht. Wie man dies alles bewerkstelligt, werden Sie bei einer LiveHörspiel/Lesung „Groteske“ erfahren, die Madeleine Milojcic und Sava Freudenfeld
dem verehrten Publikum präsentieren möchten.
Zwei Künstler mit gemeinsamer Vorliebe für Wort, Klang und gesellige Ausflüge in literarische Spezial Gebiete. Sie bieten dem Zuhörer an, über literarische Werke von Hermann Harry Schmitz und Sava Freudenfeld eine Einführung ins Thema „Groteske“ zu wagen.
Mit der Lesung wollen die beiden Künstler den Betrachter einladen, Groteske für sich zu entdecken, ohne Angst haben zu müssen, mit dem blauen Auge davon zu kommen.“
Madleine Milojcic
Kölnerin mit bayrisch-siebenbürgisch-ungarischen Wurzeln, liebt es, literarische Texte auf die Bühne zu bringen, mit Musik zu kombinieren und durch ihr Gespür für Sprache, Texte auf eine ihr sehr eigene Art erlebbar zu machen. „Ohne aufgesetzte Ehrfurcht übersetzt sie literarische Virtuosität in ein höchst unterhaltsames Stimmentheater“, kommentiert der Literaturkritiker Dr. Hajo Steinert (DLF) einen ihrer Auftritte im Kölner Bauturm Theater. Zu ihrem Repertoire gehören Werke u.a. von: M. Twain, N. Gogol, Daniil Charms, K. Valentin, P. Watzlawick, R. Willemsen und weitere „literarische Feinkost“. Ihr Lebensmotto lautet: EINFACH MACHEN!
Sava Freudenfeld
Musiker, Schauspieler und Autor, der seine Wurzeln tief im Migrationsuntergrund hat, wurde in St. Petersburg geboren und wuchs in Russland auf. Sehr früh zeigten sich bei ihm Symptome einer chronischen Leidenschaft für Theater und Musik und Literatur. Da seine ethnische Herkunft verworren und widersprüchlich ist, hat der Künstler einen genetisch bedingten Hang zu Multikulturalität. Zusammen mit einer ausgeprägten Abneigung gegen das Konzept der kulturellen Aneignung neigt Sava Freudenfeld zu Grenzüberschreitung. Dabei verbindet er meistens künstlerische Mittel und kulturelle Einflüsse, die am weitesten voneinander entfernt und am schwersten kombinierbar zu sein scheinen. Ob amerikanischer Rock ’n’ Roll mit russischer Bassbalalaika oder Dichterstunde für elektronische Diktiergeräte und Vorleser – ihm ist nichts heilig. Als Sänger und Drummer der Kölner Band HopStopBanda verkupelte der umtriebige Künstler u. a. kölsche Heimatmelodien mit jiddischer Gaunerfolklore. Was immer Sara Freudenfeld tat bleibt er seiner künstlerischen Unverbindlichkeit immer treu.
Der Eintritt ist kostenfrei! Spenden sind willkommen.


